Schäßburg wurde 1190 gegründet, die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1280 unter dem Namen Castrum Sex, und im Jahr 1298 unter der deutschen Bezeichnung "Schespurch" ( später "Schäßburg" ) erwähnt.

Schäßburg wird ertmals im Jahr 1367 als Stadt "Civitas" beurkundet. Der rumänische Name der Stadt "Seghisoare" wird ersmals 1435 in einer Urkunde erwähnt. Er stammt wahrscheinlich von der ungarischen Benennung "Segesvár" ( Burg Seghes ) In der Zeit zwischen den beiden Wertkriegen war hier der Sitz des Groß-Kokel Komitats.

Der Stundturm, an der Ostseite des unteren Burgplateaus gelegen,war der Haupteingang zur Burg und Sitz des Stadtrates.Hier wurden auch das Archiv und die Schatzkammer untergebracht. Er wurde im XIV Jahrhundert erbaur und hatte eine doppelte Funktion: einerseits den Haupteingang zur Burg zu verteidigen - daher die Schiessscharten - andererseits symbolisieren die vier kleinen Türme das Recht zur höchsten Gerichtsbarkeit.

Die Bergkirche ist wohl der architektonisch wertvollste Bau der Schäßburger Burg. Der Bau begann 1345 und wurde 1525 vollendet und ist dem hl. Nikolaus geweiht.Die Kirche wurde auf den Grundmauern von zwei Ruinen gebaut: einer romanischen Kapelle und einem viereckigen Turm. Sie hat als einziges Monument in Transilvanien unter dem Chor eine Kripta in der sich Gebeine aus dem XVI - XVIII Jh.befinden.